Shirt Druck ist komplizierter als es zu sein scheint.

Der beste Shirt Druck gelingt immer noch mit den Drucktechniken Flockdruck und Flexdruck.

Hier geht`s zum Shirt Druck !

Flexfolie

Das Motiv wird aus einer oder mehreren farbigen Klebefolien per Schneidplotter ausgeschnitten und anschließend mit einer Transferpresse auf den Stoff übertragen. Bei diesem Verfahren sind nur wenige Druckfarben pro Kleidungsstück möglich bzw. kostengünstig. Auch besondere Materialien lassen sich auf diese Weise verarbeiten, z.B. Reflexfolie. Es ist keine Nachbehandlung erforderlich.
Flockdruck

Über Flockfolie

Das Motiv wird aus einer oder mehreren farbigen Flockfolien per Schneideplotter ausgeschnitten und anschließend mit einer Transferpresse auf den Stoff übertragen. Die Herstellung der Flockfolie erfolgt, indem eine mit Klebstoff beschichtete Folie mit Textilflocken bestreut wird. Die Flocken sind nicht in jeder Farbe verfügbar.
Über Schablone (Siebdruck)

Das Motiv wird mit Hilfe einer Schablone mit Kleber aufgetragen, anschließend mit den Flocken in einem E-Feld (zur Ausrichtung der Flocken) bestreut und getrocknet. Die überschüssigen Flocken werden nach dem Trocknen entfernt.
Siebdruck / Schablonendruck

Hier muss für jede Farbe ein Sieb angefertigt werden, was vergleichsweise hohe Fixkosten verursacht. Es kann prinzipiell mit jeder Farbe gedruckt werden; zur Verringerung der Anzahl von Farben lassen sich Farbabstufungen auch durch Rasterung erzeugen. Der Stoff wird direkt mit der Farbe / Farbpaste bedruckt. Je nach Art der Textilfarbe schwankt die Deckkraft der Farben und der Warengriff des fertigen Druckes. Bei Pigmentdruck ist die Farbdeckung hoch, jedoch ist der Warengriff hart. Eine zusätzliche Erhöhung der Deckkraft kann man bei Pigmentdruck dadurch erzielen, wenn man z.B. bei dunklen Stoffen zuerst in weiß und anschließend in der gewünschten Farbe druckt, dieses ist durch den zusätzlichen Arbeitschritt unwirtschaftlich, da man einfacher die Druckpaste in ihrer Zusammensetzung erhöhen kann. Für große Stückzahlen ist dieses Druckverfahren am billigsten. Zudem ist der Druck, je nach verwendeter Textilfarbe (Pigment-, Säure- Reaktiv- Küpen- Direktfarbstoffe) am beständigsten. Nur bei Pigment ist keine Nachbehandlung erforderlich, sonst schwankt diese von einfach waschen bishin zum waschen mit divers. Chemikalien.
Thermosublimationsdruck

Der Stoff wird indirekt bedruckt, das Motiv wird auf beschichtetes Wachspapier bedruckt und mit Hitze übertragen. Das Wachs verdampft, daher ist das Motiv kaum spürbar. Die Farbanzahl ist nicht beschränkt, Fotodruck ist möglich. Es können nur spezielle Textilarten bedruckt werden. Die Deckkraft ist gering, darum können nur helle Stoffe bedruckt werden.
Transferfolie

Hier wird das Bild zunächst auf eine Trägerfolie aufgedruckt, die dann mit einer Transferpresse komplett auf den Stoff übertragen wird. Die Transferfolie lässt sich ähnlich wie Papier bedrucken, daher können gewöhnliche PC-Drucker verwendet werden mit sämtlichen Farben und Rasterungsmethoden. Entsprechend gibt es für dieses Druckverfahren Do-It-Yourself-Sets (Bügelfolie). Die Folie macht den Stoff etwas starr: Da sie nicht so dehnbar wie der Stoff ist, bekommt sie leicht Risse, die bei größeren Farbflächen auffallen.

Quelle: www.wikipedia.de